Leitbild und pädagogische Grundsätze

Leitbild

Die HDS ist eine weltoffene Bildungsstätte für Erwachsene mit Kursleitenden und Teilnehmenden aus unterschiedlichen Kulturen. Sie setzt sich ein für Verständnis und Toleranz und trägt so zur Integration bei.

Wir wollen die Funktion der HDS als Ort des Austausches und der Kommunikation fördern und festigen. Eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen erachten Schulleitende und Kursleitende als wichtig. So kann ein Klima der offenen Auseinandersetzung und der gegenseitigen Wertschätzung entstehen.

Die Schulleitung weiss, dass die Kursleiterinnen und Kursleiter sich nur dann wohl fühlen, wenn sie mitsprechen und mitgestalten. Dies gewährleistet sie durch eine möglichst flache Hierarchie und durch ständige Optimierung der Strukturen und Abläufe.

Die HDS bietet Lernwege an, die zu Diplomen und Zertifikaten führen. Eine breite Anerkennung bei Institutionen, Firmen, anderen Schulen und in der Öffentlichkeit ist unerlässlich. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran.

Wir bewahren und verbessern die Qualität unserer Arbeit auf allen Ebenen. Schulleitende und Kursleitende sind offen für Neues. Sie bilden und entwickeln sich mit und in der HDS weiter.

Die HDS will ihre Position auf dem Bildungsmarkt halten und ausbauen: Wir überprüfen unsere Kursangebote und gehen auf gesellschaftliche Veränderungen ein. Wir versuchen Bildungsbedürfnisse der Zukunft zu erkennen und dazu passende Angebote zu schaffen.


Pädagogische Grundsätze

Menschen sind aktiv, das heisst, sie lernen und setzen sich Ziele. Sie wünschen Unabhängigkeit und Verantwortung. Erfolgserlebnisse und Wertschätzung motivieren und unterstützen das Lernen. Fremd- und Eigeneinschätzung sind als Orientierung unerlässlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Der Mensch lebt nicht alleine auf der Welt. Er hat sich mit sich selbst und der Gesellschaft sowie der Umwelt auseinanderzusetzen. Um in dieser Welt zu bestehen, braucht der Mensch fachliche, soziale und personale Kompetenz.
Deshalb fördert die HDS im Rahmen einer humanistischen ganzheitlichen Pädagogik diese drei Kompetenzen.

  • Wir sind überzeugt, dass Umfeld und Umgebung sich auf unser Lernen auswirken und wir auf unsere Umwelt Einfluss haben. Deshalb gestalten wir eine lernfördernde Atmosphäre und Umgebung. Wir helfen den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern bei der Auseinandersetzung mit ihrem Umfeld. Die Schule ist Erfahrungs- und Lebensraum. "Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer lernen an der Schule und nicht nur in der Schule". (H. von Henting)
  • Wir nehmen die individuellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Gefühle der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ernst und beziehen deshalb den biografischen Hintergrund in den Unterricht mit ein. Um den verschiedenen Lerntypen gerecht zu werden, bieten wir Methodenvielfalt entsprechend den Lernzielen und unseren Möglichkeiten an.
  • In einer Gruppe entstehen dynamische Prozesse. Auf Veranlassung der Kursleiterinnen und Kursleiter oder Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer kann die Gruppe selbst ein Thema des Unterrichts werden.
  • Wir halten lebendige Beziehungen für wichtig und fördern Interaktion. Unser Verhalten überprüfen wir durch periodisches Feedback. Kritik nehmen wir als Anlass, unsere personale, soziale und fachliche Kompetenz zu erweitern.
  • Wir orientieren uns an Praxis und Theorie. Tun und Reflektieren sind voneinander abhängig. Der Unterricht soll deshalb themenbezogen, fächerverbindend und problemorientiert sein.
  • In der Schule sind wir alle Teilnehmende. Wir schöpfen bewusst unsere Autonomie aus, indem wir Prioritäten setzen, unserer Neugier nachgehen, bei der Stoffauswahl Verantwortung übernehmen und Ziele setzen. Da wir alle sozial eingebunden sind, setzen wir uns auch mit den Zielen und Bedürfnissen anderer auseinander, indem wir ständig für Erfahrungen offen sind.